Donnerstag, Juni 25, 2009
Das Sonnenwunder von Heroldsbach vom 8.12.1949
Laut Andreas Schlötzer, Forchheim, der ab dem 13. Oktober 1949 mit noch einigen Freunden die Seherkinder täglich betreut hat und am Erscheinungsort die Aussagen der Kinder bis August 1951 aufgenommen hat, ereignete sich nach seinem Originalbericht der Höhepunkt des von ihm persönlich erlebten grandiosen Sonnenwunders vom 8. Dezember 1949 um 15 Uhr 23 und konnte bis 15 Uhr 40 von etwa 10000 Personen beobachtet werden.
Mittwoch, Mai 06, 2009
Der selige Liborius Wagner
Seine erste Stelle war die eines Kaplans in Hardheim, das damals zum Bistum Würzburg gehörte. 1625 übernahm er die Pfarrei Altenmünster mit dem Filialort Sulzdorf. Die Seelsorge dort war schwierig. Im Pfarrort selbst waren nur noch wenige Familien katholisch geblieben, die Bevölkerung von Sulzdorf ganz. Er aber war als Seelsorger für alle, auch für die Protestanten, eingesetzt und er setzte sich für sie ein.
Sein Martyrium
In Deutschland tobte damals der "Dreißigjährige Krieg". Die Schweden drangen 1631 rasch in das Bistum Würzburg vor. Der Dorfherr von Altenmünster befehligte eine von deutschen Söldnern gebildete Kompanie. Er war dem katholischen Pfarrer schon vorher nicht gut gesinnt; jetzt glaubte er ihn ganz in der Hand zu haben. Liborius Wagner war seines Lebens nicht mehr sicher, seine Seelsorgetätigkeit lahmgelegt. Er musste fliehen, verbarg sich aber in dem nahegelegenen Reichmannshausen. Von dort versuchte er vergeblich mit seiner Pfarrei in Verbindung zu treten. In den ersten Dezembertagen wurde er verhaftet, halbnackt auf ein Pferd gebunden, nach Schonungen und Mainberg geschleift und dort fünf Tage mit rohesten Praktiken des damaligen Kriegshandwerks von in schwedischem Sold stehenden deutschen Soldaten unsagbar gequält. Kaum wiederzugebende Einzelheiten des Martyriums sind von Augenzeugen zu Protokoll gegeben worden. Hatte man zunächst mit diesen Quälereien auf die Herausgabe seiner wenigen Habseligkeiten gedrungen, so verlangte man jetzt den Widerruf seines Glaubens. Er blieb unter all den Qualen standhaft und rief nach glaubhaftem Bericht immer wieder aus: "Ich lebe, leide und sterbe päpstlich-katholisch." Schließlich wurde sein zermarterter Körper auf den Mainwiesen zwischen Mainberg und Schonungen durch einen Degenstoß getötet. Liborius Wagner starb als Martyrer der Glaubens- und Gewissensfreiheit.
Den zur Unkenntlichkeit verunstalteten und geschundenen Leichnam warfen die Peiniger in den Main. 1632 zogen ihn Fischer aus dem Fluss und bestatteten ihn aus Furcht heimlich an Ort und Stelle. Nach Abzug der Schweden wurde er 1634 in die Schlosskapelle zu Mainberg überführt und 1637 in der Kirche des Augustiner-Chorherren-Stiftes Heidenfeld beigesetzt. Die vom Prior bei dieser Feier gehaltene Predigt ist noch erhalten. Nach Aufhebung des Stiftes und Abbruch der Kirche fanden 1805 die Geb3eine ihre Ruhestätte in der Dorfkirche Heidenfeld.
1931 wurde der Seligsprechungsprozess röffnet. Die Seligsprechungsfeier in der Peterskirche zu Rom wurde durch Papst Paul VI. auf den 24. März 1974 festgesetzt.
Seine Bedeutung
Liborius Wagner hat durch seinen priesterlichen Dienst die Reform der katholischen Kirche, die durch die Reformation veranlasst und mit dem Konzil von Trient eingeleitet war, zu verwirklichen versucht. Und er suchte als Gelehrter und doch einfacher Pfarrer in der Dorfseelsorge die Grundlagen der Kirche aus dem Geist des Konzils zu erneuern.
Liborius Wagner wollte dem Papst bis in den Tod treu bleiben. Es scheint ihm also die Entscheidung für das Petrusamt ein Gewissensanliegen gewesen zu sein. Nicht etwa weil er ein oberstes Koordinierungsamt in der Kirche für nützlich hielt, wollte er "päpstlich leiden und sterben". Er hat vielmehr durch sein Sterben das Leitungsamt des Papstes als Wesenselement seines Glaubens verteidigt.
Liborius Wagner hat "die Spannung zwischen unten und oben durchgestanden, ja förmlich durchgelitten, aber er hat sie nicht umgangen".
Liborius Wagner hat sich auch für die protestantischen Mitglieder seiner Gemeinde eingesetzt und ist in einer Zeit des Krieges zwischen den Konfessionen zum Zeugnis christlicher Zusammenarbeit zwischen den Kirchen in Deutschland geworden.
Liborius Wagner war Dorfpfarrer und Seelsorger, der sich gewissenhaft plagte und doch das Kreuz des Misserfolgs tragen musste. Sein Verantwortungsbewusstsein hinderte ihn, sich in der Gefahr abzusetzen und in Sicherheit zu bringen. Von seiner Gemeinde gewaltsam getrennt, sehnte er sich nach ihr zurück. Die Versuche, Verbindung mit ihr wieder aufzunehmen, führten zu seinem gewaltsamen Tod.
Liborius Wagner ist heute noch einer religiös und kirchlich verunsicherten Zeit ein großes Zeichen. Durch seine Seligsprechung wird es weithin sichtbar gemacht.
Dr. Johannes Meisenzahl
Donnerstag, März 19, 2009
Gnadenbild U.L. Frau, genannt Schuttermutter
Gebet. O Maria, die Du ohne Makel in die Welt eingetreten bist, ach, erlange mir von Gott, dass ich ohne Schuld aus ihr scheiden möge. (Ablass von 100 Tagen einmal im Tage.)
Mit Genehmigung des Hochwürdigsten Bischöflichen General-Vicariats Eichstädt.
Carl Poellath, Schrobenhausen, Bayern
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Schuttermutter
Mittwoch, März 18, 2009
Altes Gebet zu unserer lieben Frau von Ettal
(Mit Erzb. Druckerlaubnis)
Dienstag, März 17, 2009
Unsere Liebe Frau von Eldern
Mit Aufhebung der Klöster fand auch die Wallfahrt am 12.12.1803 ein gewaltsames Ende. 1806 wurden Kirche und Kloster in Eldern abgebrochen. Das Vertrauen des Volkes zu U.L.Frau von Eldern konnte nicht erlöschen. Nach Wiedererrichtung des Klosters Ottobeuren wird seit 1841 die Gottesmutter von Eldern in der östlichen Seitenkapelle der Klosterkirche verehrt, die wegen des dort verwahrten Gnadenbildes 1926 von Papst Pius XI. zur päpstlichen Basilika erhoben wurde. Seit 500 Jahren betet das gläubige Volk zu U.L.Frau von Eldern:
DU ARCHE DES BUNDES - BITTE FÜR UNS!
Mit kirchlicher Druckerlaubnis
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